Immobilien Berlin Blog

Immobilie kaufen: Eigenheim oder Eigentumswohnung?

Teil 2: Das Einfamilienhaus

Der Traum vom Eigenheim – für viele Menschen ein lange unerfüllter Traum, denn die Entscheidung weg von der Miete und hin zu den eigenen vier Wänden ist keine einfache. Doch in Zeiten von immer niedrigeren Zinsen überlegt sich der eine oder andere doch, den Sprung zu wagen. Schließlich stellt ein Eigenheim auch immer eine Investition in die Zukunft sowie eine Altersvorsorge dar. Für die allermeisten Menschen steht dann jedoch die Frage im Raum: Eigentumswohnung oder Haus?

Diese Frage lässt sich wohl nicht eindeutig beantworten. Sie ist abhängig von den persönlichen Wünschen und Bedürfnissen. So mag für manche eine Eigentumswohnung die richtige Wahl sein und für andere kommt nur ein Haus infrage. Im ersten Teil dieser zweiteiligen Beitragsreihe haben wir von Lehmann Immobilien Berlin Ihnen bereits die möglichen Vor- und Nachteile einer Eigentumswohnung vorgestellt. Schauen Sie doch gern hier vorbei, wenn Sie den Beitrag noch nicht gelesen haben. In Teil 2 der Reihe möchten wir nun genauer auf die positiven und negativen Aspekte bei dem Kauf eines Wohnhauses eingehen.

Das spricht für den Kauf eines Hauses

Eines der wichtigsten Argumente für den Kauf eines Hauses ist für viele wohl die damit einhergehende Privatsphäre und Ruhe. Denn in der Regel befinden sich die Nachbarhäuser nicht Wand an Wand mit dem eigenen Haus. So hört man zum einen nicht jedes Wort, das nebenan gesprochen wird und zum anderen kann man auch selbst lauter sein, ohne jemanden zu stören. Zudem hat man bei einem Einfamilienhaus das gesamte Gebäude für sich und begegnet im Flur nur Bewohnern aus dem eigenen Haushalt.

Das gesamte Haus für sich zu haben, bringt direkt einen weiteren Vorteil mit sich: den Zugewinn an Platz. Häuser sind in der Regel nicht nur von der Wohnfläche größer als eine Eigentumswohnung, sie besitzen zudem häufig auch noch einen Keller und/oder Dachboden. So bietet sich viel Platz für die ganze Familie und zum Verstauen allerlei Sachen.

Ein weiterer Pluspunkt besteht darin, dass Häuser häufig etwas freier stehen und von einem kleinen oder auch größeren Garten umgeben sind. Dies ist vor allem für Menschen wichtig, die sich gern nach draußen begeben, um zu entspannen oder zu gärtnern. Auch für Familien ist ein Garten optimal, denn hier haben die Kinder ausreichend Platz zum Spielen und Toben.

Zuletzt ist bei vielen Häusern ebenfalls ein Parkplatz im Hof oder eine Garage enthalten. Dies spart die nervige Suche nach einem geeigneten Parkplatz in Laufnähe sowie die Miete für einen Tiefgaragenstellplatz. Vor allem für Menschen mit mehreren Fahrzeugen stellt dies eine große Entlastung dar.

Diese möglichen Nachteile sollten Sie ebenfalls im Hinterkopf behalten

Der Kauf eines Hauses bringt jedoch nicht nur Vorteile, sondern auch den einen oder anderen Nachteil gegenüber einer Eigentumswohnung mit sich. So sind beispielsweise die Anschaffungskosten eines Hauses tendenziell wesentlich höher als bei einer Wohnung. Dies gilt vor allem dann, wenn Sie in eine beliebte Gegend oder in das Einzugsgebiet einer größeren Stadt ziehen möchten. Hier spielt zudem nicht nur der finanzielle Aspekt eine Rolle, sondern auch die Frage, ob angesichts des Mangels an verfügbarem Wohnraum aktuell überhaupt Häuser zum Verkauf stehen.

Weiterhin können auch die Unterhaltskosten eines Hauses hoch werden. Aufgrund der größeren Wohn- und Nutzfläche wird vergleichsweise mehr Energie verbraucht, die es dann zu bezahlen gilt. Zudem fallen an Häusern häufig auch kleinere oder größere Reparaturen an. Als Hausbesitzer stehen Sie nun selbst in der Verantwortung, diese zu beheben, um langfristig mit Ihrem Zuhause zufrieden zu sein.

Einen letzten Punkt, den Sie bei Ihrer Entscheidung beachten sollten, ist die Frage nach der Barrierefreiheit. Während Sie sich bei einer Eigentumswohnung für eine ebenerdige Alternative entscheiden können, sind Häuser meist mindestens zweistöckig. Barrierefreiheit ist hier nicht unbedingt gegeben, was ein eigenständiges Leben bei eingeschränkter körperlicher Belastbarkeit erschweren kann. Zudem müssen Sie sich bei einer Wohnung um weniger Wohnfläche kümmern, wodurch ebenfalls eine Entlastung im Alter geschaffen werden kann.

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