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Open House-Besichtigungen – so wird der Tag der offenen Tür zum Erfolg

Vielleicht kennen Sie es: Sie sind auf der Suche nach einer Immobilie, die Sie bei der Besichtigung in vollkommen rohem und leerem Zustand vorfinden. An sich passt alles – doch der Funke möchte nicht so recht überspringen. Das liegt oftmals daran, dass ein völlig leerstehender Raum bzw. ein leerstehendes Gebäude nicht das ist, was es ja letztendlich sein soll: wohnlich. Um die Vorstellungskraft etwas anzukurbeln und Immobilien dadurch attraktiver zu machen, bieten einige Makler Open House-Besichtigungen an, bei denen Interessenten wie Besucher bei Bekannten durch die vollständig eingerichteten Räumlichkeiten schlendern, während ihnen das Wohnen im zum Verkauf stehenden Haus im wahrsten Sinne des Wortes „vorgelebt“ wird.

Die Idee ist alt, die Umsetzung wird immer origineller

Den Open House-Trend an sich gibt es schon lange – denn im Grunde ist es nichts anderes als ein Tag der offenen Tür. Auch in der Immobilienbranche sind Besichtigungen mit mehreren Interessenten gleichzeitig keine Seltenheit. Bei Open House-Besichtigungen stehen in einem Objekt, das einen neuen Bewohner sucht, die Türen offen, und Interessenten können sich innerhalb eines festgelegten Zeitfensters in Ruhe in den Räumlichkeiten umschauen. Auch wenn der Begriff nicht streng definiert ist, werden Open House-Besichtigungen in der Regel in Häusern – nicht etwa in Wohnungen – durchgeführt, die zum Verkauf – statt zur Vermietung – stehen.

Doch mit dem Begriff „Open House“ schwingt oftmals noch viel mehr mit. Vor allem in den USA werden Open House-Besichtigungen ganz groß aufgefahren. Hier werden als Teil des Home Stagings teilweise sogar Schauspieler engagiert, die in der Immobilie ein Familienleben vorspielen, etwa indem Kinder im Wohnzimmer vor dem Kamin malen oder bauen, während die Eltern in der Küche ein Menü zubereiten oder auf dem Sofa ein Buch oder eine Zeitschrift lesen.

Vorteile für Interessenten

Eine perfekt inszenierte Wohnumgebung hat durchaus auch Nutzen für den Interessenten, denn wenn man sich gleich vorstellen kann, wie die Einrichtung aussehen könnte bzw. das Potenzial der Immobilie erst durch das gezielte In-Szene-Setzen zum Vorschein kommt, entgeht einem kein Haus, das man ohne die visuelle Unterstützung durch Möbel vielleicht gleich als künftiges Zuhause verworfen hätte. Dennoch können solche Mittel des Home-Stagings aber natürlich auch kleinere Makel überdecken. Aus diesem Grund lohnt sich in jedem Fall ein sehr genauer Blick auch in Bereiche, die durch die Einrichtungsgegenstände eher versteckt werden.

Wer einmal intensiv mit der Immobiliensuche beschäftigt war, weiß womöglich, dass gerade in hart umkämpften Immobilienmärkten und in Ballungsräumen, wie etwa auch in Berlin, bei einem vorgeschlagenen Besichtigungstermin alles stehen und liegen gelassen wird, damit der Termin auf alle Fälle wahrgenommen werden kann. Denn man befürchtet: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst – und wer sich Zeit lässt, verpasst die besten Immobilien. Bei Open House-Besichtigungen gibt es dieses Problem nicht. Da alle Interessenten mehr oder weniger gleichzeitig anwesend sind, kann hier niemand jemand anderem zuvorkommen und es gibt gleiche Chancen für alle. Am Ende der Besichtigung können Besucher (falls ihnen die Immobilie zugesagt hat), ihr Interesse bekunden und Eigentümer erhalten gleichzeitig die Unterlagen aller Interessenten. Bringen Sie dazu am besten immer gleich eine Selbstauskunft mit. Im Idealfall informieren Sie sich vorab, welche Unterlagen Sie bei Interesse einreichen müssen.

Vorteile für Verkäufer

Geführte Besichtigungen in fertig eingerichteten Häusern gehen nicht automatisch mit einem professionellen Home Staging durch Innenarchitekten einher. In manchen Fällen ist die Einrichtung auch einfach noch die des Vorbesitzers. Denn auch dafür eignet sich eine Open House-Besichtigung: Wenn Sie selbst Ihr Haus verkaufen möchten, aber aktuell noch darin leben, möchten Sie sicherlich keine -zig Termine ausmachen, bei denen ständig einzelne Personen, Paare oder Familien Ihre privaten Räume inspizieren. Da Sie ein Interesse daran haben, Ihre Immobilie schnell zu verkaufen, und vielleicht auch einfach aus persönlicher Eitelkeit, sind Sie womöglich dazu geneigt, vor jeder Besichtigung für Ordnung zu sorgen und sehen zu, dass es überall in der Wohnung blitzeblank ist. Aber das an mehreren Tagen die Woche? Bei einem Tag der Offenen Tür finden die Besichtigungen gebündelt statt – es genügt gegebenenfalls ein einziger Besichtigungstermin. Mit der Hilfe eines professionellen Maklers ist es dabei unter Umständen auch gar nicht nötig, dass Sie selbst anwesend sind. Somit ist eine Open House-Besichtigung durchaus auch interessant für Verkäufer, die sich mit der effizienten Besichtigungsvariante Zeit und Stress sparen möchten.

Ob Sie ein Haus selbst verkaufen möchten oder auf der Suche nach einer neuen Bleibe sind – das Team von Lehmann Immobilien Berlin steht Ihnen professionell zur Verfügung. Vom Home Staging über die Durchführung von Besichtigungen bis zur Immobiliensuche nach genau dem Haus, das Ihren Vorstellungen und Bedürfnissen entspricht. Kommen Sie mit Ihrem Anliegen rund um Immobilien in Berlin und Umgebung zu uns – wir kümmern uns darum!

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